Der vierte Praxisimpuls

hindurch

Hindurch

(1. bis 5. Jahrgangsstufe – Verschiedene Themenzusammenhänge. Z.B. „Zeit – Gegenwart und Zukunft“.)

Material:

Ein sehr großes Tuch.

Symbolspiel

  • Einzelne Schüler*innen halten ein großes Tuch so, dass es ein unübersehbares Hindernis bildet. Ohne dass es vor dem Tuch sichtbar ist, wird jedes Mal eine neue Anordnung von Schüler*innen hinter das Tuch gesetzt, bevor die nächste Person für das Hindurchkriechen an der Reihe ist. Es kann stattdessen auch ein Arrangement von Gegenständen hingelegt werden, das bei jedem Durchgang verändert wird. Bei jüngeren Kindern kann man auch ein Stück Obst oder ein kleines Gebäck hinlegen.

  • Dann sind alle eingeladen, der Reihe nach jeweils sehr langsam durch dieses Hindernis hindurchzukriechen.

geschafft

Gespräch:

Einzelne Wahrnehmungen werden thematisiert:

  • Wie war es für dich im Tuch? Was hast du im Tuch gesehen, wie weit konntest du sehen?
  • Wen/was hast du am Ende erwartet zu sehen?
  • Wie hast du es empfunden, als du plötzlich durch das Tuchhindernis hindurch warst?
  • Welche Zeiten kommen dir in den Sinn, in denen du gerne in die Zukunft geschaut hättest? Welche Zeiten haben dir zu lange gedauert?
  • Wie hast du die Zeit gefüllt? Gab es da etwas, das dich interessiert hat, so dass du nicht nur auf das Erwartete geschaut hast?
  • Bei älteren Schülern kann man Kohelet/Prediger 3,1 thematisieren: „Alles hat seine Zeit.“ Dazu kann man von „The Birds“ den Song „Turn! Turn! Turn!“ anhören und singen und sich darüber austauschen.